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Persönliches Budget

Für Menschen mit Behinderung

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Das Persönliche Budget ist vom Gesetzgeber gedacht für mehr Selbstbestimmung für Menschen mit Behinderung.
Jeder Mensch soll laut Gesetz die gleichen Möglichkeiten haben, am Leben in der Gemeinschaft teilzuhaben.
Ist das aufgrund einer Behinderung nicht möglich, besteht unter Umständen ein Anspruch auf ausgleichende Teilhabeleistungen.
Diese Teilhabeleistungen kann der Anspruchsberechtigte als Sach- oder Dienstleistung zum Beispiel vom Sozialamt erhalten. Das kann ein Rollstuhl oder ein Platz im Wohnheim oder eine Hilfe im Haushalt sein.
Bekommt der Mensch mit Behinderung Teilhabeleistungen, so kann er sich nun entscheiden, ob er sie lieber als Geldbetrag ausgezahlt haben möchte, um sich die Sach- oder Dienstleistung selbst einzukaufen.

Das bedeutet natürlich mehr Freiraum für eigene Wünsche und Entscheidungen. Aber es bedeutet auch mehr Verantwortung:
Sie regeln und überwachen alles selbst: Sie kümmern sich darum, zum Beispiel eine Hilfe im Haushalt zu bekommen. Sie stellen sie ein. Sie bezahlen sie selbst. Und Sie passen auf, dass das Geld auch reicht.

Das Persönliche Budget ist also keine neue Leistung, sondern eine andere Leistungsform für Menschen mit Behinderung.

Sie erhalten das Persönliche Budget auf Antrag zum Beispiel beim Sozialamt oder beim Arbeitsamt oder beim Jugendamt.
 

Clip_Amt_beantragen

Und das sind die Schritte zum Persönlichen Budget:

  1. Sie klären: Haben Sie einen Anspruch auf Teilhabeleistungen?
  2. Welche Ziele haben Sie für sich und Ihr Leben?
  3. Welchen Bedarf an Unterstützung haben Sie dabei?
  4. Welche Unterstützung möchten Sie als Persönliches Budget erhalten und welche als Sachleistung?
  5. Sie stellen einen Antrag auf ein Persönliches Budget  beim Amt.
  6. Beim Amt besprechen Sie gemeinsam, welchen Bedarf Sie haben. Sie dürfen eine Person Ihres Vertrauens mitnehmen.
  7. Sie schließen eine Zielvereinbarung. Das ist ein Vertrag.
    Darin steht,
    • welche Unterstützung geleistet werden soll,
    • welche Ziele damit bis wann rreicht werden sollen,
    • ob ein Nachweis über die Ausgaben gemacht werden soll
    • und wie die Unterstützung auch eine gute Unterstützung ist.
  8. Danach erhalten Sie einen Bescheid vom Amt.
    Wenn Sie mit dem Bescheid nicht einverstanden sind, können Sie Widerspruch einlegen. Denken Sie an die Fristen!
  9. In regelmäßigen Abständen sprechen Sie danach mit dem Amt, ob alles gut läuft und ob etwas geändert werden soll.

Lassen Sie sich gut beraten für Ihre Ziele, für Ihre Pläne, für Ihre Interessen, zum Beispiel bei den örtlichen Servicestellen oder beim Sozialamt .

Clip_Beratung

Oder fragen Sie nach beim Lebenshilfe Schleswig-Holstein e.V.  Wir kommen auch gerne zu Ihnen.
Im Rahmen unseres Projektes "Unsere Chance - Das Persönliche
Budget"  bieten wir individuelle Beratung und Vermittlung von Begleitung, Unterstützung und Budgetassistenz an.

Das Projekt „Unsere Chance – Das Persönliche Budget“ wird gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Den Informationsfilm erhalten Sie auf Anfrage kostenlos.

Weitere interessante Informationen zum Persönlichen Budget finden Sie auch im Newsletter des Kompetenzzentrum Persönliches Budget des Paritätischen: www.budget.paritaet.org

 
 
 
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Trailer zum Infofilm
Persönliches Budget

Trailer Infofilm Persönliches Budget
 
 
 
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